Folter und Verfolgung zerstören auch die sozialen Beziehungen, das soziale Netz der Menschen. Die Biographien der Menschen, die zu uns kommen sind gezeichnet von Brüchen, Abbrüchen von Beziehungen, Verlust von Menschen und der Heimat, von fehlenden sozialen Netzen.
Das Schaffen von neuer Beheimatung und sozialer Vernetzung wird erschwert durch politische Entscheidungen deren Konsequenz eher Isolation fördern. Auch Integrationsprogramme können dann häufig nicht greifen.
Häufig besteht unsere Arbeit deshalb darin, ein Sicherheitsnetz zu weben, damit die Menschen wieder Heimat und Geborgenheit erfahren können.
![]() | "Man muss Heimat haben, um sie nicht nötig zu haben', meinte Jean Améry. XENION hat trotz mancher widriger Umstände vielen Menschen helfen können, auch in diesem Sinne einen Weg zurück ins Leben zu finden. Ein größeres Lob kann man nicht zollen." [Stefan Berglund, ehemaliger UNHCR-Vertreter der Bundesrepublik Deutschland] |
Unser Prinzip dabei ist es, ein Höchstmaß an Selbstbestimmung und Ressourcen der Klienten, also gewachsene soziale Strukturen wie Familie, Communities etc. zu nutzen und zu fördern.
![]() | „XENION hat als erste Einrichtung in Berlin - und wohl als erste in Deutschland - mit einer explizit fachlichen psychotherapeutischen Konzeption mit traumatisierten Flüchtlingen gearbeitet. Damit haben Sie richtungweisende fachliche Standards gesetzt. [...] Sie haben mit XENION nicht nur praktische Wege der psychotherapeutischen Hilfe für verfolgte Menschen aufgezeigt, sondern auch das Schicksal traumatisierter Menschen - im manchen Sinne wieder - zum Thema des Fachdiskurses unter Psychotherapeuten gemacht. Dafür gebührt Ihnen aufrichtiger Dank." [Gisela Borgmann, ehemalige Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Berlin] |