Unsere Arbeit kostete in Geld ausgedrückt umgerechnet auf jeden einzelnen Klienten im Jahr 2010 im Durchschnitt rund 315,00 €. Davon trug das Land Berlin ca. 53% der Kosten oder 167,00 € durch die Förderung des Beauftragten für Integration und Migration der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Den Rest teilten sich internationale Geldgeber wie der United Nations Voluntary Fund for Victims of Torture der Vereinten Nationen und Europäische Union mit dem Europäischen Flüchtlingsfonds mit 29% oder 91,00 € und nationale Geldgeber wie UNO-Flüchtlingshilfe e.V., amnesty international mit 18 % oder 57,00 €, um nur die wichtigsten Förderer zu nennen.
Die Beratungsstelle XENION bietet ihre Arbeit seit ihrer Gründung europäischen, internationalen und nationalen Geldgebern für eine finanzielle Mitbeteiligung an. Der Finanzanteil des Landes Berlin dient uns als Basisfinanzierung, um Drittmittel einzuwerben. Seit 2008 geht die Tendenz dahin, dass der Anteil internationaler Geldgeber konstant sinkt und andere nationale Geldgeber diese Entwicklung durch steigendes Engagement teilweise ausgleichen. Im letzten Jahr hat das Land Berlin seinen Anteil an der Finanzierung unserer Arbeit erhöht. Für die letzten drei Jahre sieht diese Bilanz folgendermaßen aus:
| 2008 | 2009 | 2010 |
Internationale Geldgeber | 97.450,74 | 95.297,68 | 78.509,40 |
Andere nationale Geldgeber | 41.705,14 | 69.881,29 | 50.816,00 |
Senatsverwaltung Berlin (IntMig) | 113.000,00 | 99.150,00 | 143.000,00 |
Gesamtbudget | 252.155,88 | 264.328,97 | 272.325,40 |
Internationale Gelder in % | 38,65% | 36,05% | 28,83% |
Andere nationale Geldgeber in % | 16,54% | 26,44% | 18,66% |
Berliner Anteilsfinanzierung in % | 44,81% | 37,51% | 52,51% |
Im Jahre 2010 sind wir bei einem Verhältnis von 47,49 % ausländischer und nationaler Beteiligung zu 52,51% Berliner Anteilsfinanzierung angekommen. Für jeden Euro, den das Land Berlin in die Rehabilitation von Überlebenden schwerer Menschenrechtsverletzungen und damit in unsere Arbeit investiert, können wir 0,90 € zusätzlich von der Europäischen Kommission, den Vereinten Nationen für die Rehabilitation von Opfern von Folter, Menschenrechtsverletzungen und dem UNO-Flüchtlingshilfe e.V., amnesty international und anderen einwerben.