XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.

XENION-Nothilfefonds für Geflüchtete in Berlin

Hilfsbedürftige Geflüchtete erhalten in Deutschland normalerweise eine Unterkunft und Geld für den Lebensunterhalt. So ist es gesetzlich geregelt.

Immer wieder fallen jedoch geflüchtete Menschen durch das Netz der staatlichen Versorgungstrukturen. So kommt es vor, dass sie unter anderem wegen bürokratischen Versagens (zum Beispiel beim LaGeSo) plötzlich obdachlos werden oder vorrübergehend kein Geld erhalten.

Da die meisten Geflüchteten keine Ersparnisse oder Familienangehörige haben, die sie unterstützen können, fehlt das Geld für lebenswichtige Dinge:

…Ernährung und Kleidung, wenn sie nicht vorhanden sind
…Eine Übernachtungsmöglichkeit, wenn Obdachlosigkeit droht
…Eine Arztbehandlung, wenn die gesundheitliche Versorgung nicht sichergestellt ist
…Einen Anwalt, wenn Rechtsbeistand benötigt wird
…Tickets für Fahrten zu Beratungsstellen, wenn der Behördendschungel zu undurchsichtig ist

 

Ein Beispiel – Frau G. aus Tschetschenien:

Frau G., eine alleinstehende Tschetschenin mit Kind, geflüchtet aus Georgien, ist im 3. Monat schwanger. Sie meldet sich unmittelbar nach der Ankunft in Deutschland bei der ZAA (Zentralen Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber), um einen Asylantrag zu stellen. Sie steht dort ab 4 Uhr morgens für eine Registrierung an. Gegen 15 Uhr kann sie ihr Anliegen vortragen. Nur aufgrund der körperlichen Schwäche wird sie, als Schwangere, „vorabregistriert“. Man drückt ihr ein Blatt in die Hand, auf dem steht, dass sie sich in 10 Tagen erneut bei der Registrierstelle melden soll. Sie erhält einen Schlafplatz in einer Turnhalle, aber keine Krankenscheine, keine BVG-Tickets, kein Taschengeld.

Sie ist zu diesem Zeitpunkt orientierungslos, stark verunsichert und zu eingeschüchtert, um sich selbständig Hilfe zu organisieren. So wartet sie geduldig auf den nächsten Vorsprachetermin.

Bei der erneuten Vorsprache bei der ZAA wird Frau G. wieder nicht angemeldet. Die Vorabbescheinigung wird lediglich verlängert, was bedeutet, sie erhält erneut kein Geld, keine Krankenscheine etc.

Frau G. hat aufgrund der körperlichen und psychischen Belastung ihr Kind verloren.

 

Der Nothilfefonds von XENION unterstützt Geflüchtete wie Frau M. in Krisensituationen.

Helfen Sie dort, wo es am Nötigsten mangelt. Mit Ihrer Spende sichern Sie die notwendige Grundversorgung Geflüchteter, wenn der Staat versagt oder Menschen trotz zwingender Fluchtgründe die Bleibeperspektive versagt wird, sie illegalisiert werden und auf sich allein gestellt sind.

Herzlichen Dank!

XENION ist, zusammen mit RechtsanwältInnen, ÄrztInnen und anderen Facheinrichtungen, Teil eines Berliner Netzwerkes zur Unterstützung Illegalisierter.

JETZT SPENDEN für „Nothilfe für Geflüchtete in Berlin“ bei unserem Partner betterplace.org

Am Freitag, 28. April um 10 Uhr nehmen wir wieder einmal an einer Verdopplungsaktion bei betterplace.org teil und sammeln erneut für unseren Nothilfefonds über den Link:

https://www.zusammen-fuer-fluechtlinge.de/projects/41470

Jede Spende bis max. 200 Euro wird von betterplace verdoppelt! Die Aktion läuft solange, bis das zur Verfügung stehende Geld verteilt wurde, d.h. es ist wichtig schnell zu sein und Punkt 10 Uhr zu spenden.

Am besten klappt, es, wenn man schon vorher das Spendenformular ausfüllt und Punkt 10 Uhr auf “Jetzt spenden” klickt.

Wir freuen uns über Spenden und Weiterleitung! Vielen Dank!

Spendenkonto:

Bank für Sozialwirtschaft
Kontonummer: 3052403
BLZ: 10020500
IBAN: DE73100205000003052403
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort: XENION-Nothilfefonds

Vielen herzlichen Dank.